Visiting Kevin in Cocoa Beach:
Map of our short trip through Florida:
Wir sind in Quepos. Die Ankunft konnten wir kaum abwarten, da unsere sonnenverbrannte Haut sich so unangenehm an die Motorradkleidung klebt. Zwar freuen wir uns, endlich da zu sein. Allerdings wirkt die Stadt auf den ersten Blick nicht sehr einladend. Wir schauen uns nach Unterkünften um, die leider schon alle belegt sind. Im Reiseführer wird noch ein günstiges, direkt am Sportplatz empfohlen. Der Sportplatz ist schnell gefunden, die Unterkunft jedoch nicht auf Anhieb. Wir müssen die Motorräder über einen schmalen Fussweg zwischen Sportplatz und Hauswänden hindurch zum Hotel buchsieren. Uns erwarten dort die spartanischsten Unterkünfte, die wir bisher auf der Reise gesehen haben. Trotzdem nehmen wir sie und quartieren uns gleich mal 2 Nächte ein. Ein wenig verrückt. Im für uns furchtbarsten Fleckchen der bisherigen Reise halten wir uns am längsten auf. Der einfache Grund, uns geht es Read more… »
Nachdem wir uns am Vorabend noch mit den Kakerlaken geeinigt hatten, wer welchen Platz in Anspruch nimmt, sind wir froh, am Morgen wieder ins Freie zu dürfen. Wir fahren zum Surfshop, dieser hat allerdings noch geschlossen, wir sind zu früh. Die Zeit reicht, um sich ausgiebig bei zu so frühen Stunden einzig geöffneten Bäcker satt zu essen. Zurück am Surfshop gesellen wir uns zu einer kanadischen Familie, die ebenfalls darauf wartet, dass unsere Surflehrer nun auftauchen, damit das große Abenteuer auf dem Surfbrett beginnen kann. Mit costa ricanischer Pünktlichkeit kommen sie eine halbe Stunde zu spät. Sobald die Surfbretter verladen und richtig verzurrt sind, bewegt sich die Kolonne Richtung Strand-Übungsplatz. Read more… »
Die Nacht war schwül und viele Hostalgäste gehen erst spät zu Bett. Morgens tasten wir im Dunkeln nach dem Lichtschalter und werden leider immernoch im Dunkeln gelassen, da Stromausfall herrscht. Wir packen blind unsere wenigen Sachen und hoffen, außer Kakerlaken, nichts liegengelassen zu haben. Um die Ecke finden wir eine Bäckerei, die zwar auch unter dem Stromausfall leidet, aber immerhin den Kuchen schon gebacken hat, den wir mit Saft versüßen. Danach fahren wir auf Schotterstraßen an der Küste entlang. Stellenweise bieten sich traumhafte Ausblicke. Wir verweilen an einer einsamen Bucht und schnorcheln erneut. Die Sichtverhältnisse sind hier leider sehr schlecht, man sieht kaum die eigene Hand vor Augen. An Land beobachten wir daher umso mehr die vielen Krebse, die mit ihrer vorübergehenden Behausung flink über Sand und Steine krabbeln. Read more… »
Playa Brasilito, ein Städtchen entlang der Hauptstraße und wie der Name zu vermuten lässt, direkt am Strand. Ein ideales Plätzchen, um mit den mitgebrachten Schnorcheln die Unterwasserwelt zu beobachten. An dem Hotelstrand, an dem wir als Externe nur über eine sandige Zufahrtsstraße gelangen, ist das Wasser klar und ruhig. Hin und wieder wird die Wasseroberfläche von einem Meeresbewohner durchbrochen, wir tippen auf Fische oder dem Flügelschlag einer Schildkröte. In der Nähe ragt ein Riff aus dem Wasser, dort sollten wir ohne Probleme Fische sehen können. Bjoern testet Wassersicht und Strömung und gibt das ok für Ines. Zu zweit lassen wir uns nun von der Strömung treiben und sehen etliche bunte Fische. Read more… »
Bereits früh morgens um 5 Uhr sind wir wach. Bezahlt hatten wir schon am Vorabend. Geschwind packen wir die Sachen und verzurren sie auf den Motorrädern. Bei den ersten Startversuchen kommen unsere Hostalbesitzer schlaftrunken aus dem Haus. Wahrscheinlich hatten sie Bedenken, dass die Motorräder gerade gestohlen werden. Wir verabschieden uns und fahren los. Wir hoffen, wenigstens heute den Vulkan Arenal besser mit seiner glühenden Lava sehen zu können. Leider konnte die frühmorgendliche Sonne die Wolken um den Vulkan bisher noch nicht vertreiben. Statt roter Lava sehen wir dafür bei einem Fußmarsch Tapire durch den Wald fegen. Read more… »
Morgens decken wir uns zum Frühstück in dem nahen Supermercado mit Zutaten ein. Als wir wieder zurück ins Hostal kommen, werden vom Personal bereits eifrig Pancakes gebacken, wir wußten nicht, dass auch für uns welche gemacht werden. Das ist ein netter Service. Gesättigt ziehen wir mit unserem Packsack zu Wild Riders, den Koffer durften wir in der Unterkunft verstauen, wir kommen ja wieder. Nachdem wir die Motorräder mit GPS-Navigation, Kartentasche und Packsack ausgerüstet haben, fahren wir endlich los. Zunächst auf die Autobahn, bei Alajuela wieder runter, Ziel ist der Volcan Poás. Je höher wir kommen, desto weniger Elan zeigen die Motorräder. Die Luft wird eindeutig dünner. Bjoern wundert sich, dass zusätzlich zum Nachlassen der Leistung das Motorrad aussetzt und bockt. Bald ist die Ursache gefunden, der Tank ist fast leer. Immerhin hat Ines den Tank voll, mal sehen, wie weit wir kommen. Read more… »
Mit Crosshelmen, Packsack und Koffer begeben wir uns per S-Bahn zum Frankfurter Flughafen. Zwischenstopp in Charlotte/ USA, dort unterziehen wir uns den gewöhnlichen Einreiseformalitäten, Gesichtsportrait und Fingerabdrücken von Daumen und Zeigefinger. Von Charlotte fliegen wir weiter nach Miami. Mittlerweile ist es schon später Abend. Am Flughafen erwartet uns ein laues Lüftchen, wir überlegen, wie wir am besten nach Miami Beach kommen. Öffentliche Verkehrsmittel. Der Busbahnhof ist bald gefunden, die Busverbindungen nicht gerade einfach strukturiert, aber mit ein wenig Geduld und Nachfragen sitzen wir schon bald im richtigen Bus, jedoch ohne passendes Kleingeld. Der Busfahrer ist auch keine große Hilfe, er meint nur, dass er kein Wechselgeld rausgeben kann und zeigt damit auch eine schwarze, metallene Box, die unseren 20 Dollarschein schlucken wird. Da wir uns schon im Bus befinden und nun endlich nach Miami Beach wollen Read more… »