Morgens hat sichs Jans Stimmung noch nicht gebessert, er ist fest entschlossen heim zu fahren. Alle Überredungskunst, dass es ab heute anders, Rallye-ähnlicher, wird,
helfen nichts. Er lässt sich zum Bahnhof fahren und fährt heim. Seine Sachen und sein Motorrad bleiben auf dem Anhänger. Dirk und Ralf fahren uns an die Polnische Grenze. Nun haben wir zwei Servicefahrer und zwei Fahrzeuge für uns zwei. Eigentlich ünnötiger Luxus. Nach etwas Verwirrung über den richtigen Weg zum Start, findet auch Aynchel den Weg zum Etappeneinstieg. Diese erste richtige Rallyeetappe fährt sich gut. Das Roadbook ist exzellent ausgearbeitet. Es macht richtig Spaß. Mit meiner spurstabilen LC4 komme ich gut durch cden tiefen Sand. Die Flussdurchfahrten sind für mich, mit der schweren Maschine jedoch anstrengend und ich benötige ab und zu Hilfe von einem anderen Fahrer. Meine Wertungszeit ist sehr gut. Leider Read more… »
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Übersetzen nach Polen, Jan verlässt das Team
Comments Off30 Jun 2008 / Breslau -
Tropical Island, Erste Etappe und EM-Endspiel
Comments Off29 Jun 2008 / Breslau
Nach Showstart auf der Augustusbrücke und Verladung auf den Anhänger geht es zum 100km nördlich gelegenen Tropical Island (ehemals Cargo-Lifter). Hier sind erneut drei Runden zu fahren. Der Parcours geht durch ehemaliges Militärgelände mit tiefem Sand. Ich komme gut durch und lande auf Platz 22. Jan hat Schwierigkeiten mit seiner KTM. An einem Checkpoint macht er den Motor aus und kann nicht wieder starten. Die Elektrik ist tot. Er bleibt stehen weil er den Fehler nicht finden kann. Aynchel und ich sind schon durch und kommen ihm zu Hilfe. Nach etwas wackeln läuft die KTM wieder. Im Camp stellen wir später fest, dass sich ein Batteriepol gelockert hat. Kleiner Defekt Read more… » -
Prolog Messe Dresden
Comments Off28 Jun 2008 / BreslauDa unsere Fahrzeuge keiner weiteren Pflege vor dem Start bedürfen, gestaltet sich de
r Morgen bis zum Start eher langweilig. Wir gucken uns im Camp um und staunen über die hektischen Aktivitäten der Anderen.
In der Startaufstellung des Prologs wird mir mulmig. Die ersten Starter fahren sich in einem zweieinhalb Meter tiefen Loch, das mit einem halben Metertiefem Wasser gefüllt ist, fest. Die Ausfahrt aus dem Loch ist zu Steil. Das Loch erinnert an eine Baugrube. Wie sollen wir Privatfahrer da durchkommen, wenn gar die Führenden es nicht mal schaffen?
Im Parcours ist es dann nicht ganz so schlimm wie erwartet. Die Fahrer vor mir (ich bin Startnummer 35) haben die Ausfahrt etwas durch Ihre Reifenspuren entschärft. In der ersten Runde folge ich den Fahrern meiner fünfer Startergruppe. Die Streckenführung ist interessant es geht über Erdboden, groben Schotter, Betonplatten und durch alte, baufällige Messehallen hindurch. Geschockt bin ich von der Halbmeter-hohen Mauer, über die es zu springen gilt. Einfach herunterfahren wäre einfach. Die Mauer steht allerdings frei, so dass man das Vorderrad hochreißen und drüber muss. Ich bin auf allen drei Runden etwas zu zaghaft und setze jedes Mal auf. Mit etwas schieben komme ich jedoch jedes Mal gut drüber. Am Wasserloch muss ich einmal einige Minuten warten, da Tina Meyer feststeckt und Ihre WR nicht mehr zum laufen bekommt. Schliesslich wird sie per Winde herausgezogen und es geht weiter. Im Prolog gibt es noch nichts zu gewinnen, daher fahre ich ohne Risiko und lande am Ende auf Startplatz 58. Auch Aynchel und Jan kommen gut durch. -
Anfahrt Dresden
Comments Off27 Jun 2008 / Breslau
Früh morgens trifft sich die 5-köpfige Mannschaft auf einem Supermarktparkplatz in Wiesbaden das erste mal. Schnell sind die Fahrzeuge beladen und betankt.Gleich bei Ankunft in Dresden tauchen wir ins Rallye-Geschehen ein. Auf dem Messegelände haben sich viele bunte Vögel der Rallye-Gemeinde zusammengefunden. Am imposantesten sind die Fahrzeuge der LKW-Klasse. Vom Hummer, über Unimog bis zu grossen Tatra’s und MAN Kat3 ist hier alles vertreten. Schon bei Ankunft wird an vielen Ecken bereits (oder noch..?) an den Fahrzeugen geschraubt. Unsere Teilnahmeunterlagen und Startnummern sind schnelle besorgt. Auch die technische Abnahme erfolgt problemlos.
Unser Camp schlagen wir zusammen mit Aynchels Bekannten aus den Vorjahren (Henning, Fritz, Silke, Jan) auf.
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Semperit Forelle II
Comments Off22 Jun 2008 / Germany
Schon seit einiger Zeit erzählten Ines’ Großeltern immer mal wieder von Ihrem Schlauchboot, in dem sie und Ines’ Mutter vor 40 Jahren in Ungarn auf einigen Seen umhergepaddelt sind. Das Boot liegt seitdem bei den Großeltern in der Garage. Schon ein paarmal sollte es in den Sperrmüll wandern. Ines’ Opa hat es jedoch immer wieder zu verhindern gewusst.Bei einem Besuch bei den Großeltern im Juni haben wir uns das Boot dann einmal angesehen. In der festen Erwartung, nach 40 Jahren achtloser Lagerung nur noch bröseligen Gummi vorzufinden, zogen wir den großen blauen Leinensack aus dem Regal in der Garage. Wir waren erstaunt, dass das Boot beim auseinanderfalten nicht einfach zerbrach. Schnell Read more… »
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Vorbereitung Rallye Breslau
Comments Off01 Jun 2008 / BreslauSchon mit langer Vorlaufzeit habe ich angefangen mich auf die Rallye Dresden-Breslau vorzubereiten. Nach erster Informationssichtung und der Entscheidung dieses Jahr mitzufahren, galt es, ein Team zusammenzubekommen. Aus den Foren war zu erkennen, dass es sinnvoll, wenn nicht gar unabdingbar ist, einen Servicefahrer dabei zu haben. Der Servicefahrer ist dabei weniger zum Reparieren gedacht sondern mehr um das Gepäck zu transportieren, Benzin zu besorgen und Abends das Camp bereits aufzubauen, bevor Read more… »

