Nach kurzer Fahrt auf der Panamericana biegen wir zu einem Umweg in die Berge nach Westen ab. Nach einigen Kilometern sind wir bereits froh um die neuen Reifen. Die Gebirgspfade bieten grobes Gelaende und sind zum Teil matschig.
Unterwegs sehen wir unsere ersten Lamas und einige Einheimische in traditioneller Kleidung. Oft haben auch die Kinder bereits die traditionellen Huete auf und sehen damit schon sehr erwachsen aus. In fast jedem Dorf gibt es ein Volleyballfeld, auf dem eifrig trainiert wird. Wir stellen die Theorie auf, dass fuer Fussballfelder in den steilen Berghaengen anscheinend kein Platz waere und daher Volleyball gespielt wird. Zu Mittag essen wir am Kratersee, der der eigentliche Grund fuer diesen Umweg durch die Berge war. Read more… »
Nach der spaeten Grenzueberquerung verbringen wir die Nacht in einem, auf den ersten Blick dubiosen 24h Hostal direkt neben dem Gefaengnis und der Polizeischule. Bei der hervorragenden Qualitaet des Zimmers sind wir ueberrascht, dass der Preis von 7 US$ nicht je Person, sondern fuer das Zimmer berechnet wird.
Auf der Fahrt zur Hauptstadt Quito ueberqueren wir den Aequator. Dank GPS fahren wir nicht am kaum ausgeschilderten Aequatordenkmal vorbei. Hier legen wir den obligatorischen Foto-Zwischenstop ein.
Am Fastnachtsdienstag, der in Ecuador ein Feiertag ist, beobachten wir schmunzelnd den landestypischen Brauch, Read more… »
Die 126 km von San Augustin nach Popayan sind nicht asphaltiert. Der grobe Schotter ruettelt uns kraeftig durch. Der groesste Teil der Strecke liegt auf ueber 3000m Hoehe. Wir fahren in gemuetlicher Geschwindigkeit, um die gebotene Landschaft gebuehrend zu geniessen. Fuer die Ueberfahrt benoetigen wir daher 5 Stunden. In weiten Teilen sieht es aus wie im Allgaeu. Die Bergwiesen werden fuer Milchviehhaltung genutzt.
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Frueh geht es von unserem Wuesten-Zeltplatz weiter Richtung Sueden. Auf der schmalen Strasse schleicht ein LKW vor uns her. Er haelt an, um Gegenverkehr vorbeizulassen. Als der durch ist, faehrt er jedoch nicht weiter. Bjoern, der zwei Meter hinter dem Truck zum Stehen gekommen ist, wundert sich darueber. Der LKW schuettelt sich etwas und setzt sich dann rueckwaerts in Bewegung. Ines Hupen nutzt nicht, doch Bjoern reagiert schnell und zieht vorwaerts nach links weg (einen Rueckwartsgang haben unsere Motorraeder natuerlich nicht!). Er wird lediglich ganz hinten am Koffer vom Heck der Ladeflaeche gestreift. Read more… »
Bogota hat uns schwer zugesetzt. Erst haben wir uns bei der Anreise aus den Augen verloren und dann noch der Diebstahl von Bjoerns Portemonaie. Obwohl wir noch nicht alles gesehen haben, zieht es uns wieder aufs Land.
Der Verkehr aus der Stadt heraus ist zaeh. Auch auf der Bundesstrasse Richtung Sueden kommen wir wegen langsamen LKW und zahlreichen Baustellen nur schleppend voran. Unser Ziel San Augustin werden wir heute nicht erreichen. Read more… »
Nachdem wir Vormittags einige Einkaeufe erledigt haben, folgt dann im touristischen Teil unseres Tagesprogramms das Highlight des Tages. Auf dem Weg zum Plaza Bolivar wird Bjoern von hinten Wasser ins Ohr gesprueht. Links neben uns schreien mehrere Frauen auf. Bjoern spuert noch die Hand in seiner Hosentasche, doch leider zu spaet, das Portemonnaie ist weg. Als er um sich greift, bekommt er zwei Frauen zu fassen. Sie sind entruestet. Ein Mann eilt zur Hilfe und meint die Frauen seien es nicht gewesen. Der Taeter sei der Mann dort hinten in der blauen Weste, der durch die Menge flieht. Read more… »
Nach den eintoenigen Strassen gestern, ist heute die Bergetappe dran. Zwischen Bucaramanga und Bogota geht es kurvig auf und ab. Wie die Hoehe von 500 bis 2500m, so schwanken auch die Temperaturen alle paar Kilometer von tropisch warm bis frostig kalt. So richtig wissen wir nicht, ob wir nun den Pullover an oder ausziehen sollen. Fuenfzig Kilometer vor Bogota faengt es an zu regnen, somit ist die Klamottenfrage schnell geklaert.
Ab dem Ortseingang der Sieben-Millionenstadt Bogota staut sich der Verkehr Read more… »
Noch den Kartenmassstab der kleinen zentralamerikanischen Laender gewohnt, verschaetzen wir uns etwas bei unserer heutigen Tagesetappe. Die paar Zentimeter auf der Karte bis zum, hinter Bucaramanga gelegenen, Staedtchen San Gil entpuppen sich als knapp 700 km. Die Bundesstrasse 45 fuehrt von Santa Marta ohne spuerbare Kurven hunderte Kilometer nach Sueden. Nach einigen grossen Bananenplantagen nahe der Kueste, geht die Fahrt lange durch eine oede Talebene mit kargen Rinderweiden rechts und links. 30 Kilometer vor Bucaramanga geben wir auf und uebernachten in der einzigsten, dafuer aber sehr billigen Unterkunft (3 US$) im verschlafenen Kaffeebauerndorf El Playon. Read more… »
Auf dem Weg zum Parque Nacional Tayrona werden wir in Santa Marta vor einem Supermarkt von der Polizei gestoppt. Es sei heute der „Motorrad freie Tag“ in dieser Stadt, heisst es. Woran wir das haetten erkennen sollen, erklaert der Polizist nicht. Zum Glueck kommt ein zweiter Polizist, der meint, dass diese Regel fuer Auslaender auf Durchreise nicht gelte. Schliesslich helfen uns die Polizisten noch, den Weg zum Nationalpark zu finden.
Dennoch kommen wir dort eine halbe Stunde zu spaet an. Der Park habe schon geschlossen sagen uns die Waerter am Eingang. Wir sollen morgen wieder kommen. Read more… »