• 18 Jan 2009 /  Honduras, Latin America

    Schon ab der Grenze sehen wir die dunklen Regenwolken in den Bergen. Wenig spaeter ziehen wir unsere Regensachen an. Dies soll der erste richtige Test auf Wasserdichtigkeit fuer unsere Ausruestung werden. Wir fahren mehrere Stunden im stroemenden Regen und in dichtem Nebel, bis wir die erste Stadt, Santa Rosa de Copan, im Dunkeln erreichen. Alles blieb dicht, auch die in Tupperware eingebauten Funkgeraete haben ueberlebt. Read more… »

  • The never ending story

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    27 Sep 2004 /  Honduras

    Von wegen direkt nach Madrid. Der Flug ging erstmal nach Newak (bei New York) wo ich nach 4 Stunden Flug und kurzem Aufenthalt nach Madrid umsteigen durfte. Weitere 7 Stunden später endlich in Madrid. Leider verspätet, daher ist der Check-In für den nächsten Flug schon nicht mehr möglich. Wie ich später erfahre, ist der Flug sowieso wegen Maschinenschaden ausgefallen. In eine Andere Maschine eingecheckt zu werden bedarf ca. 2h Diskussion an verschiedenen Schaltern. Irgendetwas war an meinem Ticket verkehrt. Der Weg meines Gepäcks ist nicht nachzuvollziehen…mal sehen wann das ankommt. Heute Abend bin ich ja schon Read more… »

  • 26 Sep 2004 /  Honduras

    Schon viereinhalb Stunden vor meinem Abflug mache ich mich per Straßenbahn und Bus auf den Weg zum Flughafen. Trotzdem gelingt es mir nicht dort anzukommen. Sonntags sind einfach zu wenige Busse unterwegs. Nach 1/2h Busfahrt und einer weiteren knappen Stunde Wartezeit immer noch 5km von Flughafen entfernt, nehme ich dann ein Taxi für 20$ um zum Flughafen zu kommen. Eingecheckt sitze ich nun in einem Dinner und habe erstmal mein Frühstück zusammen mit dem Mittagessen nachgeholt.

  • Abflug in San Pedro

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    25 Sep 2004 /  Honduras

    Bis Jose Luis mich zum Flughafen brachte, hat es heute morgen eigentlich gut geklappt. Die Verabschiedung war kurz. Ines und ich sind herzlich eingeladen doch mal wieder zukommen und können jederzeit in San Juan oder La Esperanza unterkommen.

    Der Flug nach Miami ist wegen dem Hurrikane in Florida gecancelt. Der nächste voraussichtlich am Montag. Nach langer Diskussion und noch viel längerer Suche im Computer kann ich umbuchen. Viel früher als geplant sitze ich in einem Flieger in die Staaten, nach Houston. Dort angekommen finde ich erstmal keinen Buchladen in dem ich in einem Resiführer nach Hotels suchen könnte, keine Schließfächer für mein Gepäck und auch sonst ist der Flughafen zwar groß, aber recht traurig. Im Bus in die Stadt treffe ich einen Engländer, der eine Jugendherberge kennt in der man für 15$ unterkommen kann. Prima. Mit ihm bin ich dann auch Abends in Houston unterwegs. Nette Stadt, freundliche Leute. Die Jugendherberge ist recht schräg. Ein ehemaliges Wohnhaus. Sieht aus wie im Film, ziemlich gespenstisch.

  • 24 Sep 2004 /  Honduras

    Da wir keine Kohle hatten, haben wir gestern Abend erstmal ein Feuer mit dem nassen Holz, das in der Gegend herum lag, entfacht. Nach 2h war dann dass erste Fleisch fertig. Mit dabei, bei meiner Abschiedsparty waren auch zwei Mädels aus New York von „Rainforest Alliance“. Sie kamen gestern Vormittag an und schreiben Bereichte für Amerikanische Schulkinder. Insgesamt war der Abend recht unspektakulär, aber nett und lustig.

    Die Präsentation des Business Plans vor dem Vorstand mit anschließender Diskussion meiner Ideen hat den ganzen Read more… »

  • 23 Sep 2004 /  Honduras

    Heute hat es mal wieder geschüttet und unser Garten wurde überflutet, so langsam hab ich echt genug von dem ganzen Matsch. Heute Abend ist eine Abschiedsparty für mich geplant. Eigentlich sollte es ein Spanferkel bei Billy auf der Farm geben, mangels Zeit wurde es nun auf 6 Pfund Fleisch, gegrillt in unserem Garten, reduziert. Den Tag über habe ich noch letzte Details am Dokument geändert und einen Plan der dringenden Aktivitäten vor der Ernte ab November für den Vorstand erstellt. Des weiteren habe ich noch die Präsentation für den Vorstand morgen vorbereitet.

    Wie an meinem ersten Tag, hört Jose Luis heute den ganzen Tag seine „Ranchera“ Musik (Cowboy Gedudel), die ich am ersten Tag abfällig als „Ruido“ (Lärm) bezeichnet hatte. Seit dem hat er sie nicht mehr laut aufgedreht und dazu gesungen. Heute dafür um so lauter, autsch.

  • 22 Sep 2004 /  Honduras

    Den heutigen Tag habe ich recht müde verbracht, da mich nachts um 3 gleißendes Licht geweckt hat. Wir haben wieder Strom. Die Durchsprache meiner Arbeit mir Ulli von der GTZ war recht fruchtbar. Er ist ein pfiffiger Kerl, entspricht allerdings exakt einem Klischee-Deutschen, groß, blond und stets, sogar im Marriott in der Hauptstadt, in Socken und Sandalen unterwegs.

  • 21 Sep 2004 /  Honduras

    Nach dem Frühstück bekam ich die Gelegenheit die ersten 200km in Medinas gepanzerten Pracht-Jeep, einem HUMMER, mit zu fahren. Beeindruckend, aber von der Fahrweise und Ausstattung gefällt mir der etwas billigere VW Touareg besser. Auf dem Weg von Siguatepeque nach San Juan habe ich dann noch Ulli Fletcher von der GTZ getroffen, der mich dann mit in mein Dorf nahm. Echt Glück gehabt, das war eine recht angenehme Reise, jedenfalls besser als in den recht wackeligen und lahmen Bussen. Eigentlich bin ich vorzeitig nach San Juan zurückgekehrt um dort meine Arbeit zu ende zu bringen. Leider Pech gehabt, denn seit 2 Tagen ist der Süd-Westen Honduras ohne Strom, so dass ich nicht an meinem Excel-Modell und dem Word-Dokument weiterarbeiten kann. Stattdessen Abendessen bei Kerzenschein.

  • Tegucigalpa

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    20 Sep 2004 /  Honduras

    Nachdem wir gestern bei Jose Luis zusammen mit seinen Kindern ein paar Filme von DVD geschaut haben und es spät wurde, haben wir doch glatt unseren ersten Bus nach Tegucigalpa verschlafen. Im zweiten Bus um 6:30 treffen wir dann alle anderen, die ebenfalls verschlafen haben (!). Im neuen Hotel Marriott fand dann eine Präsentation des Projekts vor Handelskammern und Entwicklungsorganisationen sowie Mitgliedern der deutschen Botschaft statt. Recht interessant. Im Anschluss habe ich mit dem Schirmherr und Wirtschaftspartner des Projekts 4 Stunden meinen Business plan durchgearbeitet. Interessant ihn auch mal abseits der Showbühne kennen zu lernen. Da es spät wurde, konnte ich nicht mit den anderen zurückfahren und blieb über Nacht in Tegucigalpa.

  • 19 Sep 2004 /  Honduras

    Die Rückreise beginnt wieder um 5:30 und ich schaffe es schon kurz vor zwölf in San Juan zu sein. Nachmittags zusammen mit mehreren Kaffeanbauern gleich weiter nach La Esperanza. Die Städtenamen sind im allgemeinen recht einfallslos: Gracias (Danke), La Esperanza (Die Hoffnung), La Entrada (Der Eingang), Las Ruinas (Die Ruinen).